Ein Bericht auf Spiegel Online hat mich zum Nachdenken gebracht. Laut dem Bericht habe die IT-Branche einen "desaströsen Ruf", und kein Berufseinsteiger wolle in dem Bereich arbeiten.
Google-Generation findet IT-Berufe unsexy
Es will nicht jeder in der IT-Branche arbeiten. Na und?
MySpace-Kiddies wären dafür sowieso die falschen.
Zocker zum grössten Teil ebenfalls.
Bloss weil eine Generation inmitten dieser Technik aufwächst, heisst das doch nichts.
Aber eins ist wahr … in den Köpfen schwirren leider immer noch jede Menge Vorurteile herum: abgedunkelte Räume, keine sozialen Kontakte (abgesehen vom Pizzalieferanten
), Hacker, ständige Arbeit am Bildschirm, etc…
Wer denkt beim Wort "Informatiker" schon an Familienväter? An Fussballfans? … an einen Jubla-Leiter?
Wenn ich sage, ich sei Informatiker:
- darf ich mir den aufgestauten Frust über x-beliebige Geräte anhören
- werde ich um Hilfe bei "kleinen" Problemen gebeten
- werde ich manchmal aber auch bewundert
Schlussendlich bleibt bei mir das Gefühl, dass eigentlich keiner eine echte Ahnung hat, was Informatiker machen. Aber *den* Informatiker gibts ja auch nicht.

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