Interrail Sommer 2009 – Woche 3

Im Juli und August 2009 war ich 3 Wochen lang mit Interrail unterwegs. Die Reise führte mich nach Florenz, Pisa, Venedig, Mailand, Cannes, Nîmes, Cerbère, Latour-de-Carol, Bordeaux, Arcachon, Biarritz, Lissabon, Cascais, Estoril, Sintra und dann via Paris zurück.

Tagebuch und Erinnerung in mehreren Teilen. Wir bleiben gleich in Lissabon und geniessen Land und Leute dort, bevor es dann wieder heimwärts geht.

Tag 15 / Montag, 10.09.2009 / Lissabon

auf der Sonnenterrasse mit Bar 🙂

Ich schlafe gut – im Abteil sind 3 Portugiesen und 1 Franzose. Bis am Mittag unterhalte ich mich mit dem Franzosen auf Französisch. Mit den beiden Deutschen gehe ich in Lissabon noch was essen, bevor sich unsere Wege trennen. Um 15 Uhr treffe ich bei einer geführten Tour Mark aus den USA. Mark hat einen portugiesischen Pass, seine Eltern stammen von der Insel Goa. Wir gönnen uns nach der Tour zuerst einen Drink auf der Sonnenterrasse. Später treffen wir in einer Bar zufällig wieder auf die Deutschen!

Tag 16 / Dienstag, 11.09.2009 / Lissabon

Heute klappt irgendwie nix so richtig. Ich hab mir Belem ein wenig angeschaut. Am Morgen habe ich im Hostel 2 Serbinnen getroffen. Ich musste das Hostel wechseln, und habe mich da für ein gemeinsames Abendessen eingeschrieben. Wir waren etwa 15 Leute, Franzosen, Kanadier, Australier, Deutsche und ein ein brasilianischer Fussballer, der eigentlich für einen portugiesischen Club spielen sollte/wollte. Mit den Deutschen kam ich lockers ins Gespräch, wir sind dann später mit 2 Engländern etwas trinken gegangen.

Tag 17 / Mittwoch, 12.08.2009 / Lissabon + Cascais

Cabo da Rocca

Ich habe mit Mark in Cascais abgemacht. Unterwegs treffe ich schon wieder 2 deutsche Mädels. Sie haben den gleichen Reiseführer wie ich, das spreche ich sie doch gleich mal an 🙂 Sie wollen auch zum Cabo da Rocca, dem westlichsten Punkt Kontinentaleuropas. Ich verbringe danach einige Stunden mit Mark am Strand und beim Glaceschlecken bei Santini, bevor er wieder zurückgeht nach Eusceira. Wir werden uns dann morgen Abend im selben Hostel wiedersehen.

Cascais

Auf der Rückfahrt steige ich noch in Estoril aus, bekannt für Europas grösstes Casino. Das interessiert mich weniger, aber vor dem Casino steht ein beleuchteter Brunnen mit einem tollen Wasserspiel. 🙂

Tag 18 / Donnerstag, 13.08.2009 / Lissabon + Sintra

Palácio Nacional da Pena in Sintra

Am Donnerstag fahre ich nach Sintra, um dort das Castelo dos Mouros und den Palácio Nacional da Pena anzuschauen. Beide befinden sich auf Hügeln oberhalb der Stadt, und man geniesst eine wunderbare Aussicht. Das Innere vom Palácio war etwas enttäuschend, für die lange Wartezeit an der brütenden Sonne… Aber von aussen siehts echt toll aus.

Es ist schon fast 17 Uhr, als ich endlich in Estoril ankomme und mich da noch ein wenig an den Strand lege. Um 21 Uhr bin ich zurück in Lissabon, gehe mit Mark Tapas essen, und frage aus Neugier einen der zahlreichen Trick-Dealer nach dem Preis von Marihuana. Ich werde ihn dann fast nicht mehr los 😀 Zum Ausgehen sind wir zu faul, wir bleiben im Hostel und trauern den Ferien nach. Alles hat ein Ende..

Tag 19 / Freitag, 14.08.2009 / Lissabon – Hendaye

Ich kaufe noch einige Souvenirs und suche mir einen Weg zum Castelo de São Jorge hinaf, bis ich dann um 14 Uhr so erschöpft bin (weil unglaublich heiss), dass ich noch eine Stunde im kühlen Hostel verbringe, und um 16 Uhr den Nachtzug Richtung Frankreich nehme.

Im Zugsabteil treffe ich 2 Chilenen, 2 Franzosen und einen Italiener. Alle können Französisch. Wir unterhalten uns unter anderem noch über die Drogendealer. Einer der Chilenen hatte Marihuana gekauft (für 40 EUR), nur um dann festzustellen, dass alles eine Fälschung war.

Tag 20 / Samstag, 15.09.2009 / Hendaye – Paris – Strasbourg – Basel – Baden

back home!

Wir erreichen Frankreich um 7 Uhr morgens. Dort muss ich mir ein TGV-Ticket organisieren – dummerweise müssen das alle, weil man in Portugal keine Bahntickets für Frankreich kaufen kann.. Den ersten Zug verpasse ich, der zweite ist schon voll, und der dritte ist meiner. Ich kaufe im nächsten Bistro Café + Croissant, da steht ein Franzose neben mich und bestellt irgendwas. Ich sehe nur, wie der Kellner Wein einschenkt… Und das um 8 Uhr morgens!! Und dann gibts noch Eiswürfel und Cola hinterher… Bäh…

In Paris habe ich knapp 2 Stunden Aufenthalt, das hat leider (inkl. Bahnhofswechsel) nicht für den Eiffelturm gereicht – aber zumindest für die Kathedrale Notre Dame. Nach 30 Stunden komme ich dann endlich zu Hause an. Und bin irgendwie froh, wieder zu Hause zu sein. Und doch habe ich schon den einen oder anderen Plan für die nächsten Ferien!

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