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            <name>Reto Schaller</name>
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        <published>2009-09-30T18:30:00Z</published>
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        <title type="html">Noch mehr Spielzeug (Lenovo Ideapad s10-2 1280x720)</title>
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                <p>Ich hab ja vor kurzem mit dem Studium angefangen, und da brauche ich ein Notebook. Ich hab ja schon ein gutes, aber ich bin doch zu faul, die 2.5 kg herumzuschleppen, es immer ein- und auszustecken - kommt dazu, dass ich Angst habe, es zu verlieren oder sonstwie kaputt zu machen. Schliesslich sind da all meine Daten drauf.</p><p>Ich hab mir deshalb ein Lenovo Ideapad S10-2 geleistet, <strong>ein schickes kleines Netbook in weiss</strong>.</p><p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3371/3522229597_66a1ca448b.jpg" border="0" width="500" height="440" alt=""  /></p><p>Nun ist das eine Woche her und ich bin recht zufrieden damit. Das Besondere am Netbook ist die Aufl&ouml;sung: <strong>1280x720</strong>! Es ist nur noch halb so schwer, l&auml;uft fast doppelt so lange, nur an die kleine Tastatur muss ich mich noch gew&ouml;hnen. Ganz so schnell tippen kann ich da nicht. Dazu gekauft habe ich mir 2 GB RAM, eine kabellose Maus und eine 2.5&quot; HD mit 500 GB (ok, die hat nichts damit zu tun).</p><p>Das vorinstallierte <strong>Windows XP habe ich durch Windows 7</strong> ersetzt, welches vern&uuml;nftig, aber nicht ganz so fl&uuml;ssig wie XP l&auml;uft. Aber XP ist halt definitiv pass&eacute;, ich hab mich bei Windows Vista an viele kleine Verbesserungen gew&ouml;hnt. Und was bei Vista noch genervt hat, ist bei Windows 7 korrigiert worden</p><p>Bestellt habe ich mir das Modell mit 1280x720 &uuml;brigens bei <strong>www.misco.ch</strong>, eigentlich ein deutscher H&auml;ndler. Montagabend bestellt, mittwochs wars da. Bei Digitec gabs nur das Modell mit der geringeren Aufl&ouml;sung. Gekostet hats 510.- und ist damit ziemlich g&uuml;nstig.</p>  
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            <name>Reto Schaller</name>
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        <published>2009-09-24T14:00:00Z</published>
        <updated>2009-09-08T14:40:51Z</updated>
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        <title type="html">Interrail Sommer 2009 - Woche 3</title>
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                <p><em>Im Juli und August 2009 war ich 3 Wochen lang mit Interrail unterwegs. Die Reise f&uuml;hrte mich nach Florenz, Pisa, Venedig, Mailand, Cannes, N&icirc;mes, Cerb&egrave;re, Latour-de-Carol, Bordeaux, Arcachon, Biarritz, Lissabon, Cascais, Estoril, Sintra und dann via Paris zur&uuml;ck.</em></p><p>Tagebuch und Erinnerung in mehreren Teilen. Wir bleiben gleich in Lissabon und geniessen Land und Leute dort, bevor es dann wieder heimw&auml;rts geht.</p><p><strong>Tag 15 / Montag, 10.09.2009 / Lissabon</strong></p><div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 110px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a href="../fotos/displayimage.php?pos=-249"><img src="../fotos/albums/2009interrail/thumb_IMG_1625.JPG" border="0" width="110" height="82" alt=""  /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">auf der Sonnenterrasse mit Bar <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></div></div><p>Ich schlafe gut - im Abteil sind 3 Portugiesen und 1 Franzose. Bis am Mittag unterhalte ich mich mit dem Franzosen auf Franz&ouml;sisch. Mit den beiden Deutschen gehe ich in Lissabon noch was essen, bevor sich unsere Wege trennen. Um 15 Uhr treffe ich bei einer gef&uuml;hrten Tour Mark aus den USA. Mark hat einen portugiesischen Pass, seine Eltern stammen von der Insel Goa Wir g&ouml;nnen uns nach der Tour zuerst einen Drink auf der Sonnenterrasse. Sp&auml;ter treffen wir in einer Bar zuf&auml;llig wieder auf die Deutschen!!</p><p><strong>Tag 16 / Dienstag, 11.09.2009 / Lissabon</strong></p><p>Heute klappt irgendwie nix so richtig. Ich hab mir Belem ein wenig angeschaut. Am Morgen habe ich im Hostel 2 Serbinnen getroffen. Ich musste das Hostel wechseln, und habe mich da f&uuml;r ein gemeinsames Abendessen eingeschrieben. Wir waren etwa 15 Leute, Franzosen, Kanadier, Australier, Deutsche und ein ein brasilianischer Fussballer, der eigentlich f&uuml;r einen portugiesischen Club spielen sollte/wollte. Mit den Deutschen kam ich lockers ins Gespr&auml;ch, wir sind dann sp&auml;ter mit 2 Engl&auml;ndern etwas trinken gegangen.</p><p><strong>Tag 17 / Mittwoch, 12.08.2009 / Lissabon + Cascais</strong></p><div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 110px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a href="../fotos/displayimage.php?pos=-245"><img src="../fotos/albums/2009interrail/thumb_IMG_1699.JPG" border="0" width="110" height="82" alt=""  /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Cabo da Rocca</div></div><p>Ich habe mit Mark in Cascais abgemacht. Unterwegs treffe ich schon wieder 2 deutsche M&auml;dels. Sie haben den gleichen Reisef&uuml;hrer wie ich, das spreche ich sie doch gleich mal an <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /> Sie wollen auch zum Cabo da Rocca, dem westlichsten Punkt Kontinentaleuropas. Ich verbringe danach einige Stunden mit Mark am Strand und beim Glaceschlecken bei Santini, bevor er wieder zur&uuml;ckgeht nach Eusceira. Wir werden uns dann morgen Abend im selben Hostel wiedersehen.</p><div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 110px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a href="../fotos/displayimage.php?pos=-248"><img src="../fotos/albums/2009interrail/thumb_IMG_1710.JPG" border="0" width="110" height="82" alt=""  /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Cascais</div></div><p>Auf der R&uuml;ckfahrt steige ich noch in Estoril aus, bekannt f&uuml;r Europas gr&ouml;sstes Casino. Das interessiert mich weniger, aber vor dem Casino steht ein beleuchteter Brunnen mit einem tollen Wasserspiel. <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p><p><strong>Tag 18 / Donnerstag, 13.08.2009 / Lissabon + Sintra</strong></p><div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 110px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a href="../fotos/displayimage.php?pos=-250"><img src="../fotos/albums/2009interrail/thumb_IMG_1756.JPG" border="0" width="110" height="82" alt=""  /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Pal&aacute;cio Nacional da Pena in Sintra</div></div><p>Am Donnerstag fahre ich nach Sintra, um dort das Castelo dos Mouros und den Pal&aacute;cio Nacional da Pena anzuschauen. Beide befinden sich auf H&uuml;geln oberhalb der Stadt, und man geniesst eine wunderbare Aussicht. Das Innere vom Pal&aacute;cio war etwas entt&auml;uschend, f&uuml;r die lange Wartezeit an der br&uuml;tenden Sonne... Aber von aussen siehts echt toll aus.</p><p>Es ist schon fast 17 Uhr, als ich endlich in Estoril ankomme und mich da noch ein wenig an den Strand lege. Um 21 Uhr bin ich zur&uuml;ck in Lissabon, gehe mit Mark Tapas essen, und frage aus Neugier einen der zahlreichen Trick-Dealer nach dem Preis von Marihuana. Ich werde ihn dann fast nicht mehr los <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/laugh.png" alt=":-D" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /> Zum Ausgehen sind wir zu faul, wir bleiben im Hostel und trauern den Ferien nach. Alles hat ein Ende..</p><p><strong>Tag 19 / Freitag, 14.08.2009 / Lissabon - Hendaye</strong></p><p>Ich kaufe noch einige Souvenirs und suche mir einen Weg zum Castelo de S&atilde;o Jorge hinaf, bis ich dann um 14 Uhr so ersch&ouml;pft bin (weil unglaublich heiss), dass ich noch eine Stunde im k&uuml;hlen Hostel verbringe, und um 16 Uhr den Nachtzug Richtung Frankreich nehme.</p><p>Im Zugsabteil treffe ich 2 Chilenen, 2 Franzosen und einen Italiener. Alle k&ouml;nnen Franz&ouml;sisch. Wir unterhalten uns unter anderem noch &uuml;ber die Drogendealer. Einer der Chilenen hatte Marihuana gekauft (f&uuml;r 40 EUR), nur um dann festzustellen, dass alles eine F&auml;lschung war.</p><p><strong>Tag 20 / Samstag, 15.09.2009 / Hendaye - Paris - Strasbourg - Basel - Baden</strong></p><div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 82px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a href="../fotos/displayimage.php?pos=-254"><img src="../fotos/albums/2009interrail/thumb_IMG_1793.JPG" border="0" width="82" height="110" alt=""  /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">back home!</div></div><p>Wir erreichen Frankreich um 7 Uhr morgens. Dort muss ich mir ein TGV-Ticket organisieren - dummerweise m&uuml;ssen das alle, weil man in Portugal keine Bahntickets f&uuml;r Frankreich kaufen kann.. Den ersten Zug verpasse ich, der zweite ist schon voll, und der dritte ist meiner. Ich kaufe im n&auml;chsten Bistro Caf&eacute; + Croissant, da steht ein Franzose neben mich und bestellt irgendwas. Ich sehe nur, wie der Kellner Wein einschenkt... Und das um 8 Uhr morgens!! Und dann gibts noch Eisw&uuml;rfel und Cola hinterher... B&auml;h...</p><p>In Paris habe ich knapp 2 Stunden Aufenthalt, das hat leider (inkl. Bahnhofswechsel) nicht f&uuml;r den Eiffelturm gereicht - aber zumindest f&uuml;r die Kathedrale Notre Dame. Nach 30 Stunden komme ich dann endlich zu Hause an. Und bin irgendwie froh, wieder zu Hause zu sein. Und doch habe ich schon den einen oder anderen Plan f&uuml;r die n&auml;chsten Ferien!</p>  
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            <name>Reto Schaller</name>
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        <published>2009-09-21T17:40:00Z</published>
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                <p><em>Im Juli und August 2009 war ich 3 Wochen lang mit Interrail unterwegs. Die Reise f&uuml;hrte mich nach Florenz, Pisa, Venedig, Mailand, Cannes, N&icirc;mes, Cerb&egrave;re, Latour-de-Carol, Bordeaux, Arcachon, Biarritz, Lissabon, Cascais, Estoril, Sintra und dann via Paris zur&uuml;ck.</em></p><p>Tagebuch und Erinnerung in mehreren Teilen. Heute fahren wir von Cannes bis fast nach Lissabon! ^^</p><p><strong>Tag 7 / Sonntag, 02.08.2009 / Cannes</strong></p><p>Ich wartete also bis Christine vom Feiern zur&uuml;ck kommt ... Ich habe schlussendlich bis 3 Uhr gewartet, mir also ganze 4 Stunden um die Ohren geschlagen!</p><p>Am Mittag treffe ich mich mit 2 Kolleginnen, die letztes Jahr auch hier im Sprachaufenthalt waren. Sie erz&auml;hlen mir unglaubliche Geschichten: Einer, der 1000 statt 50 Euro Eintritt hinlegt, damit er nicht Schlange stehen muss; 50 Cent, der in der Lounge nebenan sitzt; 50 Cent, mit dem sie Champagner trinken; Typen, die sie auf ihre Yacht einladen und so weiter...</p><p>Den Nachmittag verbringen wir im Liegestuhl am Privatstrand, inkl. Mojito f&uuml;r 11 Euro. Naja, das ist Cannes.</p><p><strong>Tag 8 / Montag, 03.08.2009 / Cannes - Nimes (4h)</strong></p><p>11.00 Ich stehe langsam mal auf, gehe einkaufen, stelle einen Blumenstrauss f&uuml;r meine Gastmutter zusammen und dann heissts wieder adeeee Cannes.</p><p>Die Landschaft ist wirklich sch&ouml;n, herrliche Buchten. Im Bus zur Jugendherberge in Nimes treffe ich 3 Kanadierinnen, wir reden im Bus Franz&ouml;sisch und Englisch, nach dem Einkaufen trennen sich die Wege wieder. Leider ist kein Bett mehr frei, so werde ich die Nacht im 1-Mann-Zelt verbringen. Jetzt bin ich froh um M&auml;tteli und Schlafsack!</p><p>Ich bin mir mittlerweile nicht mehr so ganz sicher, ob es Sinn macht, den ganzen langen Weg nach Lissabon zu gehen. Auch in Frankreich gibt es noch total viel zu sehen. Morgen schaue ich mir erstmal Nimes an, den Nachmittag m&ouml;chte ich in Montpellier verbringen, und dann den Abend am Strand unterhalb von Perpignan.</p><p>Sp&auml;ter am Abend treffe ich dann die Kanadierinnen wieder.</p><p><strong>Tag 9 / Dienstag, 04.08.2009 / Nimes - Montpellier - Cerb&egrave;re (3h im Zug)</strong></p><p>Ich mache mich wieder relativ fr&uuml;h auf den Weg, in Nimes gibt es einige Ruinen aus der R&ouml;merzeit zu sehen. Zum Beispiel sehe ich hier das Ende vom &Auml;quadukt vom Pont du Gard 50km entfernt, wo ich letztes Jahr schon war. Das &Auml;quadukt hat eine Neigung von 24cm/km.. unglaublich. Ein alter Mann spricht mich dort an und wir reden ein wenig. Ich gehe noch im La Tour Magna hoch (Aussicht auf die Stadt), das ist aber nicht so beeindruckend. Im Zentrum gibt es einen Tempel mit einer 3D-Show, das beste aber ist sicher die r&ouml;mische Arena (Amphitheater).&#160;</p><div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 110px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a href="../fotos/displayimage.php?pos=-231"><img src="../fotos/albums/2009interrail/thumb_IMG_1336.JPG" border="0" width="110" height="82" alt=""  /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Ar&egrave;nes de N&icirc;mes</div></div><p>Die 3 Stunden Aufenthalt am Nachmittag in Montpellier verbringe ich im Park gegen&uuml;ber vom Bahnhof lesend und schlafend. Es gibt total viele Bettler im Park, die jeden ansprechen und einen Zettel mit englischem Text zeigen. <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/wink.png" alt=";-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /> Ich gebe einem etwa 17-J&auml;hrigen die H&auml;lfte meines Fischburgers (mir war ohnehin der Appetit vergangen, grins). Sp&auml;ter beobachte ich, wie derselbe Typ seine Nummer wiederholt und behauptet, seit 2 Tagen nichts gegessen zu haben.<br />Ansonsten scheint es eine gem&uuml;tliche Stadt mit gem&uuml;tlichen Leuten zu sein. Ist ja bekannt f&uuml;r die vielen Studenten.</p><p>Anschliessend verpasse beinahe den Zug, weil ich auf dem richtigen Perron, aber beim falschen Gleis warte <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p><div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 110px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a href="../fotos/displayimage.php?pos=-232"><img src="../fotos/albums/2009interrail/thumb_IMG_1348.JPG" border="0" width="110" height="82" alt=""  /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Bucht in Cerb&egrave;re</div></div><p>Nun sollte endlich mein kleiner Traum vom Schlafen am Meer wahr werden. Zwischen Perpignan und dem Grenzort zu Spanien, Cerberes, sollte sich etwas finden lassen. Dummerweise bin ich im letzten Zug unterwegs, ich k&ouml;nnte also gar nicht mehr zur&uuml;ckfahren, wenn ich was nettes sehen w&uuml;rde <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /> Schlussendlich steige ich am Terminus Cerberes aus - Volltreffer! Gleich im Ort gibts eine sch&ouml;ne Bucht, ich nehme erstmal ein Bad im Meer. Auf dem Floss im Meer treffe ich 4 T&uuml;rken, aber zum Reden ist die Sprachbarriere dann doch zu gross (oder das Interesse zu klein <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" />).</p><p>Anschliessend erkunde ich die Gegend nach einem geeigneten Schlafplatz. Ich treffe 2 Italiener, die mit dem Zelt unterwegs sind und mich vor Moskitos warnen (sie seien bereits am Strand in Cannes verstochen worden).</p><div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 110px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a href="../fotos/displayimage.php?pos=-233"><img src="../fotos/albums/2009interrail/thumb_IMG_1383.JPG" border="0" width="110" height="82" alt=""  /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Znacht in Cerb&egrave;re</div></div><p>Ich lasse mich davon nicht beirren, und koche erstmal Teigwaren + Ersbli und R&uuml;ebli. In der Pringlesdose lassen sich also tats&auml;chlich Teigwaren machen <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/laugh.png" alt=":-D" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p><p>Ich geniesse die Ruhe und Natur am Meer, und lege mich dann schlafen.<br />Und da f&auml;ngt das Ungl&uuml;ck an.</p><p>Ich h&ouml;re, wie die Moskitos herumschwirren, kann mich aber nicht im Schlafsack verstecken, weil es viel zu heiss ist. Ich werde dauernd gestochen. Fahre ich mir einmal &uuml;ber den Arm, h&auml;ngen ein paar zerdr&uuml;ckte Moskitos dran.</p><p>Nach einer halben Stunde packe ich all meine Sachen und ziehe 300m landeinw&auml;rts, weg vom Meer. Probeweise lege ich mich auf den Boden - ich h&ouml;re keine Moskitos. Also packe ich alles n&ouml;tige aus und versuche es nochmal.<br />Und 10 Minuten sp&auml;ter haben mich die Moskitos aufgesp&uuml;rt! Scheisse!<br />Ich frage mich ernsthaft, was ich jetzt machen soll.</p><p>Ich packe also wieder alles zusammen, gehe durch die Stadt, wo tats&auml;chlich um 1 Uhr noch Boules gespielt wird, und schlussendlich zum Bahnhof. Der ist nat&uuml;rlich geschlossen. Dort treffe ich auf 2 Franzosen oder Algerier, die mir nicht so geheuer sind. Gleich hinter dem Bahnhof treffe ich aber auf 2 Brasilianer und 2 Kanadierinnen, die alle den Zug nach Paris verpasst haben und nun auf den n&auml;chsten am Morgen warten. 2 von ihnen sind schon echt zugekifft. Einer sitzt auf den Scherben eines Bierglases, das er als Andenken gekauft hatte. Es wird eine &uuml;ble Nacht, mit wenig und unbequemem Schlaf.</p><p><strong>Tag 10 / Mittwoch, 05.08.2009 / Cerb&egrave;re - Perpignan - Latour-de-Carol - Toulouse - Bordeaux</strong></p><div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 110px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a href="../fotos/displayimage.php?pos=-236"><img src="../fotos/albums/2009interrail/thumb_IMG_1424.JPG" border="0" width="110" height="82" alt=""  /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Petit Train Jaune</div></div><p>Morgens um 7 nehme ich den Zug nach Perpignan, und ziehe mir da erstmal ein Cola und ein Pain au Chocolat rein. Ich bin so &uuml;belst verpennt. Dann gehts weiter nach Villefranche/Vernets-les-Bains, ich kann die Augen keine 5 Minuten offen halten. Anschliessend steige ich in den petit train jaune, in dem Panoramazug folgt eine dreist&uuml;ndige Fahrt in den Pyren&auml;en. Die D&ouml;rfer unterwegs erinnern mich an Schweizer Bergd&ouml;rfer. Bei jedem Halt wird die Hitze im offenen Panoramawagen unertr&auml;glich. Auch hier nicke ich immer wieder ein. Im vollen Panoramawagen ist mir das ja schon ein wenig peinlich <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/laugh.png" alt=":-D" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p><p>In Latour-de-Carol gibt es offenbar nicht viel zu sehen, ich nehme gleich den Anschlusszug nach Toulouse. Im Zug wird eine Zollkontrolle durchgef&uuml;hrt. Woher ich komme und wohin ich gehe? Wie lange ich in Toulouse bleiben wolle? Ich erl&auml;re der Dame, dass ich eine Interrailreise mache, und nichts so genau festgelegt ist, spontan halt. Schlussendlich will sie meinen Rucksack dann gar nicht mehr ansehen. Schliesslich bin ich erst noch Schweizer <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/laugh.png" alt=":-D" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p><p>Es werden fast 10 Franzosen beim Schmuggel von Alkohol und Zigarretten erwischt. Die m&uuml;ssen alle bei mir Platz nehmen. Es schimpfen alle, aber irgendwie finden sies doch lustig <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/laugh.png" alt=":-D" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p><p>Um 17 Uhr erreichen wir Toulouse. Ich rufe die Jugendherberge an, und erfahre, dass man mindestens 2 N&auml;chte bleiben m&uuml;sste. Das ist mir zu viel. Ich fahre daher weiter nach Bordeaux. Noch unterwegs rufe ich in der Jugendherberge Bordeaux an, die ist voll. W&auml;hrend der Fahrt bereue ich, nicht in Toulouse geblieben zu sein. Dann h&auml;tte ich jetzt den Platz zum Schlafen auf sicher gehabt. Es wird stressig, gegen 21 Uhr noch eine Unterkunft zu finden. Zudem bin ich saum&uuml;de und schlafe immer wieder ein.</p><p>Aber das Gl&uuml;ck ist auf meiner Seite. Am Bahnhof treffe ich Anna aus Amsterdam. Sie ist auch schon l&auml;nger unterwegs und wartet auf ihre Kolleginnen, die sie mit dem Auto abholen sollten. Die hatten aber eine Autopanne, und eventuell werden alle in Bordeaux &uuml;bernachten. Wir streifen gemeinsam umher, wir finden aber nur Hotels mit astronomisch hohen Preisen. Ich will keine 60 Euro zahlen! Gegen 22 Uhr entscheide mich, nun halt mal 45 Euro im 2* Hotel hinzulegen. Ich bin erstmal erleichtert und nach dem Duschen f&uuml;hle ich mich wieder richtig wach. Ich verbringe den Rest des Abends mit Anna, bis dann in der Nacht ihre Kolleginnen eintreffen.</p><p><strong>Tag 11 / Donnerstag, 06.08.2009 / Bordeaux</strong></p><p>Als erstes verl&auml;ngere ich am Morgen. Schon wieder 45 Euro. Aber ein bisschen Luxus will ich mir nach der Moskitonacht g&ouml;nnen.</p><p>Ich gehe dann direkt zum Bahnhof, ich will ja nach Lissabon. Zuerst schaut es ganz schlecht aus (keine Pl&auml;tze zum Interrailtarif), ich gehe ratlos davon. Was bleibt mir &uuml;brig? Ich stehe nochmal an, und kriege schlussendlich den Zug am Sonntag. 27 Euro. Topp! Bleibe ich halt noch einige Tage in Frankreich.</p><p>Schon nach der ersten Fahrt finde ich mein Tagesticket f&uuml;rs Tram nicht mehr - neues kaufen, macht dann wieder minus 4 Euro. Heieiei.</p><div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 110px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a href="../fotos/displayimage.php?pos=-237"><img src="../fotos/albums/2009interrail/thumb_IMG_1483.JPG" border="0" width="110" height="82" alt=""  /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Grand Th&eacute;&acirc;tre de Bordeaux</div></div><p>Im Tram treffe ich auf eine Frau, die an der Uni Austauschstudenten betreut. Sie gibt mir einige Tipps. Ich schaue mir einige Sehensw&uuml;rdigkeiten an, bevor ich ein Internetcafe f&uuml;r 1 Euro die Stunde finde. Wow. Ich buche 3 N&auml;chte in Lissabon und Samstagnacht in der JH in Biarritz. F&uuml;r Freitagnacht ist es online bereits zu sp&auml;t, ich rufe dann sp&auml;ter an. Nach einiger Zeit am Telefon merken wir, dass wir beide Deutsch sprechen <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p><p>Sp&auml;ter am Nachmittag bleibt mir nicht mehr viel Zeit. Am Abend wird es echt k&uuml;hl, es hat in der Umgebung geregnet. Ich ziehe nochmal los, um Bordeaux by night auf Foto festzuhalten.</p><p>So nebenbei frage ich mich, warum ich zwei Tage nach DEM Abend noch 1000 neue Moskitostiche finde. Die schmerzen erst jetzt. AAAAAHH!</p><p><strong>Tag 12 / Freitag, 07.08.2009 / Bordeaux - Arcachon - Facture - Biarritz (3h im Zug)</strong></p><div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 110px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a href="../fotos/displayimage.php?pos=-240"><img src="../fotos/albums/2009interrail/thumb_IMG_1518.JPG" border="0" width="110" height="82" alt=""  /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">La Dune du Pyla</div></div><p>Ich fahre am Morgen nach Arcachon, wo ich ein Fahrrad miete und damit zu la Dune du Pyla fahre. Diese 3 Kilometer lange und &uuml;ber 100m hohe Sandd&uuml;ne ist echt beeindruckend. Hier sehe ich viele Gleitschirmflieger und einige Sandboarder. Auf dem R&uuml;ckweg treffe ich 2 deutsche Tramper, die in einer Woche eine riesige Strecke zur&uuml;ckgelegt haben. Wow, Trampen funktioniert immer noch.</p><p>Gegen Abend nehme ich den Zug nach Biarritz. Die Jugendherberge ist ziemlich schlecht, wirklich eine Entt&auml;uschung. Ich finde niemanden, mit dem ich reden kann (in der Jugendherberge wimmelt es nur so von jungen Franzosen), und gehe fr&uuml;h ins Bett. Ein wenig Party wie in Florenz w&auml;re jetzt nicht &uuml;bel gewesen!!</p><p><strong>Tag 13 / Samstag, 08.08.2009 / Biarritz</strong></p><div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 110px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a href="../fotos/displayimage.php?pos=-241"><img src="../fotos/albums/2009interrail/thumb_IMG_1558.JPG" border="0" width="110" height="82" alt=""  /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Biarritz</div></div><p>Nach 10 Stunden Schlaf f&uuml;hle ich mich endlich wieder fit. Es ist bew&ouml;lkt, sp&auml;ter wird es leicht regnen. Ich weiss nicht so genau was machen, schaue mir den Strand und die Stadt etwas an, besuche den Rocher de la Vierge. F&uuml;r die Zugfahrt nach Lissabon besorge ich mir deutschsprachige Presse. Zum Zeitvertrieb gehe ich an dem Wochenende 3x ins Kino! Im Nachtbus wird dann gesungen und gegr&ouml;lt, der Chauffeur hat nicht so Freude, ich finds toll.</p><p><strong>Tag 14 / Sonntag, 09.08.2009 / Biarritz - Irun - Lissabon</strong></p><p>Ich kann nur bis 9 Uhr schlafen. Ich komme kurz mit 2 Luzernern ins Gespr&auml;ch, die hier 2 Wochen Surfferien machen. Wieder zum Zeitvertrieb besuche ich das kleine Schoggimuseum, bevor ich den Strand entlang zum Zentrum gehe. Nach dem Kino sitze ich an der Promenade, und habe noch 3 Stunden Zeit, bis endlich der Zug nach Lissabon f&auml;hrt. Biarritz und das schlechte Wetter werde ich echt nicht vermissen.</p><p>Sp&auml;ter, im Nachtzug, treffe ich 2 deutsche Interrailer, Matthias und Andreas, mit denen ich den Abend verbringe. Sie k&ouml;nnen Portugiesisch und Spanisch und waren mal ein Semester in Brasilien/Ecuador.</p><p>Jetzt bricht die dritte Interrailwoche an!&#160;</p><p><a href="../fotos/">zur Fotogalerie</a></p>  
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            <name>Reto Schaller</name>
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        <published>2009-09-13T14:44:00Z</published>
        <updated>2009-09-14T15:24:27Z</updated>
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                <p><em>Im Juli und August 2009 war ich 3 Wochen lang mit Interrail unterwegs. Die Reise f&uuml;hrte mich nach Florenz, Pisa, Venedig, Mailand, Cannes, N&icirc;mes, Cerb&egrave;re, Latour-de-Carol, Bordeaux, Arcachon, Biarritz, Lissabon, Cascais, Estoril, Sintra und dann via Paris zur&uuml;ck.</em></p><p>Tagebuch und Erinnerung in mehreren Teilen. Heute fahren wir bis Cannes =)</p><p>&#160;</p><p><strong>Tag 1 / Montag, 27.07.2009 / Z&uuml;rich - Florenz (8h im Zug)</strong></p><p>Ich bin erst gestern aus den Ferien in Cannes und vom Openair Lumnezia zur&uuml;ckgekommen. Heute gehen die Ferien weiter! Ich kaufe am Nachmittag ein Interrailticket und frage gleich noch nach einem Nachtzug nach Italien. Nach Florenz ist noch etwas frei. Damit steht die erste Station fest. Zu Hause reserviere ich ein Hostel f&uuml;r Dienstagabend.</p><p>In den Abteilen im Nachtzug ist es unertr&auml;glich heiss. So lerne ich auf dem Gang Pascal kennen, der in einem Kinder- und Jugendheim arbeitet und in Perugia einen Freund besucht. In meinem Abteil sind 2 Koreanerinnen, ich helfe ihnen ihr Gep&auml;ck zu verstauen. Leider k&ouml;nnen wir nicht gross miteinander reden, sie verstehen Englisch nur schlecht. Mit Pascal am&uuml;siere ich mich sp&auml;ter &uuml;ber 2 Berner, die fast w&uuml;tend werden, weil ihre Abteilst&uuml;re geschlossen ist. Sie glauben, es sei schon jemand drin und h&auml;tte sie ausgesperrt. Ein Abteil weiter rede ich noch kurz mit 2 Bernerinnen, die Ferien in Bologna machen. Als ich mich schlafen legen will, finde ich auf meinem Bett eine Orange. Ein Dankesch&ouml;n auf Koreanisch <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p><p>Es wird eine holprige und unruhige Fahrt. Immerhin sp&uuml;rt man langsam die Klimaanlage. Draussen blitzt und donnerts.</p><p><strong>Tag 2 / Dienstag, 28.08.2009 / Florenz, Pisa (2h im Zug)</strong></p><div class="serendipity_imageNoComment_left" style="width: 82px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a href="../fotos/displayimage.php?pos=-221"><img style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px" src="../fotos/albums/2009interrail/thumb_IMG_1038.JPG" border="0" width="82" height="110" alt=""  /></a></div></div><p>Wir kommen mit etwas Versp&auml;tung in Florenz an. 07.30 Ich trenne mich hier von Pascal und reise sofort nach Pisa weiter. Der Mann am Billettschalter kann zum Gl&uuml;ck &quot;a little&quot; Englisch, es stellt sich heraus, dass ich wirklich kein Billett l&ouml;sen muss mit meinem Interrailpass.</p><p>Am Hauptbahnhof in Florenz werden wir aus dem Zug nach Pisa vertrieben, irgendwie f&auml;hrt heute ein anderer Zug auf einem anderen Gleis. Angekommen in Pisa, lasse ich meinen Rucksack bei der Gep&auml;ckaufbewahrung, ich werde um 5 Euro Wechselgeld beschissen, merke es aber grad noch <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /> Geht das jetzt etwa immer so?</p><p>09.30 20 Minuten vom Bahnhof befindet sich der Schiefe Turm von Pisa. F&uuml;r eindr&uuml;ckliche 15 Euro kaufe ich mir ein Ticket zum Hochgehen. Ich muss noch 1.5h warten, bis ich an der Reihe bin und schaue mir in der Zwischenzeit den Monumentalfriedhof und die Kathedrale an. Im Monumentalfriedhof lasse ich Geld in ein Ger&auml;t, das mir eine Erkl&auml;rung geben sollte. Das Ger&auml;t reagiert gar nicht und ich frage um Hilfe. Ich warte, und warte, und schliesslich wird mir geholfen. Egal, ich hab ja Zeit.</p><p>Der Turm ist eindr&uuml;cklich, vor allem ist es merkw&uuml;rdig zum Hochgehen. Mal sind die Stufen auf die eine Seite schr&auml;g, dann auf die andere, je nachdem, auf welcher Seite des Turms du gerade bist. Und die Aussicht ist nat&uuml;rlich auch toll <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p><p>Als ich um 13 Uhr zur&uuml;ckgehe, werden die Leute 3 Stunden anstehen f&uuml;r den Turm.</p><p>15.00 Im Hostel angekommen, bin ich erstmal wie erschlagen. Draussen ist es heiss. Ich &uuml;berlege zu schlafen. Im Zimmer treffe ich Cem aus der T&uuml;rkei, der eigentlich mit Freunden 2 Wochen herumreist. Ich kann mich dann doch noch zu einem kleinen Spaziergang aufraufen. Er dauert schlussendlich 6 Stunden.</p><div class="serendipity_imageNoComment_left" style="width: 110px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a href="../fotos/displayimage.php?pos=-228"><img style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px" src="../fotos/albums/2009interrail/thumb_IMG_1096.JPG" border="0" width="110" height="82" alt=""  /></a></div></div><p>Ich gehe unter anderem den Campanile di Giotto hoch, gehe &uuml;ber den Ponte Vecchio und geniesse den Sonnenuntergang beim Piazzale Michelangelo. Zusammen mit 100 anderen Touristen. Es ist aber gem&uuml;tlich, die Hitze ist weg, auf dem Platz spielt einer Musik. Ich beobachte die Leute und h&auml;nge ein wenig den Gedanken nach.</p><p>22 Uhr. Zur&uuml;ck im Zimmer treffe ich weitere Zimmergenossen und 2 M&auml;dels, die alle schon kr&auml;ftig vorladen. Da w&auml;re einerseits Scott aus Australien, der schon halb Europa gesehen hat, und Aidan aus Kalifornien. Der Abend wird dann etwas wild, zuerst auf der Dachterasse, sp&auml;ter in der Hosteleigenen Disco. Ich treffe noch mehr Leute, die in meinem Zimmer schlafen. Lustig. Schlussendlich sind irgendwie alle betrunken. Aidan &uuml;bergibt sich. L&auml;rm.</p><p><strong>Tag 3 / Mittwoch, 29.07.2009 / Florenz</strong></p><div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 110px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a href="../fotos/displayimage.php?pos=-226"><img src="../fotos/albums/2009interrail/thumb_IMG_1089.JPG" border="0" width="110" height="82" alt=""  /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Ponte Vecchio</div></div><p>Ich bleibe bis 11 Uhr im Bett. Kein Wunder. Dann wird nachgeholt, was gestern vergessen ging. Vorher Venedig gebucht. Zug reserviert. In Florenz gibts wirklich viel zu sehen.&#160;</p><p>Gegen Abend trifft man sich im Indoor-Pool, in der Sauna oder im Dampfbad. Das ist echt der Treffpunkt hier. Sp&auml;tere geniesse ich wieder die Abendsonne auf der Terrasse.</p><p>Das Gep&auml;ck von einer Amerikanerin in unserem Zimmer ist am Flughafen verloren gegangen. Das ist sch&ouml;n scheisse. Auf dem Dach treffe ich Brasilianer, sie reden Portugiesisch. Ich h&auml;tte die Sprache nie erkannt. Es werden mehr Brasilianer, ich f&uuml;hle mich fehl am Platz und gehe ins Zimmer. Mit Ruel aus Kanada gehe ich dann nochmal hoch zur Terrassenbar, danach in ein Zimmer und sp&auml;ter runter in die Disco. Es gibt 1-Euro-Tequila-Shots. Party Party!</p><p><strong>Tag 4 / Donnerstag, 30.07.2009 / Venedig (3h im Zug)</strong></p><p>10.30 Hangover! Ich hab verpennt, die Putzfrau ist schon da und will mich rausschicken. Hey, warum habe ich &uuml;berhaupt die Kleider schon an?</p><p>Im Zug nach Venedig verdurste ich fast, hab nichts zu trinken. Das ist mir eine Lehre. Anschliessend Ankunft in Venezia Mestre. Ich treffe den Australier Adrian im Bus zum Camping. Wir verlaufen, nein, er verl&auml;uft sich und ich laufe ihm hinterher. Das ist mir auch wieder mal eine Lehre. Angekommen, h&auml;nge ich an den Pool und will schlafen. Jetzt ziehen auch noch Wolken auf.</p><p>Ich fahre am Abend mit dem Shuttlebus vom Camping nach Venedig. Der Bahnhof Venezia Mestre liegt n&auml;mlich auf dem Festland, wie auch der gr&ouml;sste und neuere Teil der Stadt. Der Bahnhof Venezia Santa Lucia liegt im &quot;richtigen&quot; Venedig.</p><p>Es ist viel gr&ouml;sser als ich dachte. Orientieren f&auml;llt mir schwer. Ich verlaufe mich 2x in eine Sackgasse und stehe dann am offenen Wasser. Beides mal ist eine kleine Gruppe Kalifornier dabei, so kommen ich mit Arielle ins Gespr&auml;ch. Sie ist ganz nett. Sie wollten eigentlich ein Konzert auf dem Plaza San Marco anh&ouml;ren, das ist aber erst morgen.</p><p>Wieder zur&uuml;ck auf dem Camping. Mir fehlt bisher die Ruhe, immer ist es hektisch, heiss. Ich tr&auml;ume vom gem&uuml;tlichen Camping am Strand, ganz alleine unterm Sternenhimmel...</p><p><strong>Tag 5 / Freitag, 31.07.2009 / Venedig (20min im Zug)</strong></p><p><img style="float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px" src="../fotos/albums/2009interrail/thumb_IMG_1243.JPG" border="0" width="110" height="82" alt=""  />10.00 Ich gehe den ganzen Weg zum Bahnhof zu Fuss. Ein Fehler. Die F&uuml;sse tun mir jetzt schon weh. In Venedig Santa Lucia &auml;rgere ich mich zuerst &uuml;ber die 1000 verwinkelten Gassen, bis ich mich entschliesse, ein Tagesticket f&uuml;r die Wasserbusse zu kaufen. Ich schaue mir an: Plaza San Marco, Kathedrale mit Goldmosaiken, Loggia dei Cavalli, Campanile, Insel Murano (Glasbl&auml;ser). Und die Friedhofsinsel. Da gibt es 5 oder 6 st&ouml;ckige Urnengr&auml;ber, weil der Platzt halt beschr&auml;nkt ist. Die Gr&auml;ber sind manchmal 300 Jahre alt und mehr.</p><p>Gegen Abend fahre ich dann einfach nur noch mit den Wasserbussen umher, ziemlich gem&uuml;tlich. Ich sitze einmal zuhinterst, und merke nicht, dass wir schon die Endstation angelaufen haben. Der Fahrer verzieht das Gesicht und setzt mich dann an einer anderen Haltestelle ab. Graaaaziee!</p><p>Bald ist es wieder Zeit zum Weiterreisen. Bis nach Milano kriege ich einen Platz, der Anschlusszug nach Cannes ist allerdings schon voll. Was solls ... kaufe ich mir halt mal ein Ticket nach Milano.</p><p>Wieder zur&uuml;ck auf dem Camping trinke ich dann mit Adrian und Erik (Norwegen) ein Bier, bevor ich zu Bett gehe. Bin nicht so gesellig drauf heute. Aber vor 23 Uhr ist sowieso nicht an Schlaf zu denken. Sp&auml;ter suche ich noch aufgeregt den Schl&uuml;ssel f&uuml;rs Zimmer, damit ich am Morgen fr&uuml;h auschecken kann.</p><p><strong>Tag 6 / Samstag, 01.08.2009 / Venedig - Mailand - Cannes (9h im Zug)</strong> </p><p>Ich werde schon um 6 Uhr wach, die 2 Rum&auml;nen (auf dem R&uuml;ckweg vom Montblanc) sind am Packen. Um halb 8 bin ich dann auch bereit zum Gehen. Es ist noch sch&ouml;n k&uuml;hl. Ich frage an der Reception, wo ich ein Busticket kaufen kann. Tabaccheria. Leider ist die (noch?) geschlossen. An der Bushaltestelle steht dann, dass man Tickets auch im Bus kaufen kann (aber teurer). Leider nur von 8pm bis 7am. Trotzdem halte ich das Geld bereit. Beim Einsteigen meint der Busfahrer: I don't have tickets. Na gut, auch egal. Kaum hingesetzt, kommt schon der Kontrolleur. Ich muss aussteigen und am n&auml;chsten Kiosk ein Ticket kaufen. Sie warten auf mich. Der n&auml;chste Bus hat 15min Versp&auml;tung. Schlussendlich muss ich auf den Zug rennen. Der Zug f&auml;hrt nach Basel, die Lautsprecherdurchsagen sind auf Deutsch. Ich f&uuml;hle mich fast wie zu Hause <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /> Kriege ich jetzt schon Heimweh?</p><div class="serendipity_imageNoComment_left" style="width: 110px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a href="../fotos/displayimage.php?pos=-234"><img style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px" src="../fotos/albums/2009interrail/thumb_IMG_1289.JPG" border="0" width="110" height="82" alt=""  /></a></div></div><p>Um 11 Uhr in Mailand angekommen, stehe ich erstmal Schlange f&uuml;r ein Ticket nach Ventimiglia (Grenzbahnhof zu Frankreich). Der n&auml;chste freie Platz ist um 17:00. Alternative w&auml;re ein Regionalzug, dauert aber l&auml;nger. Hier spricht mich am Metrofahrkartenautomat ein Penner an, zeigt mir ungefragt wie's geht und bettelt dann um Trinkgeld. Von rechts hat sich gleichzeitig eine andere Bettlerin gen&auml;hert. Die beiden kennen sich offenbar, ich hab grad mal Angst um meine sieben Sachen und halte das Portemonnaie ganz dicht am K&ouml;rper als ich Geld rausnehme.</p><p>Die knapp 6 Stunden nutze ich, um den Dom und das Castelo anzuschauen. Riesiger Dom, aussen hui, innen pfui. Naja so schlimm ist es nicht, aber ich hab halt schon sch&ouml;neres gesehen, in Sevilla und Venedig. Die Galleria Vittorio Emanuele beim Plaza Duomo finde ich sehr eindr&uuml;cklich. Hier gibts auch jede Menge Luxusshops. Das ist wiederum nicht so mein Ding.</p><p>W&auml;hrenddessen schreibe ich meiner Gastmutter in Cannes ein SMS, ob ich heute Nacht bei ihr schlafen k&ouml;nnen. Sie sagt zu, und ich bin richtig guter Laune. Dann lag ich noch etwas im Park Sempione - bei den Temperaturen mag man einfach nichts machen.</p><p>Im Zug bin ich mit 2 Mexikanerinnen aus Tijuana im selben Abteil. Eine davon hatte Probleme mit dem Schengen-Visa und war gleich in Madrid wieder nach Mexiko zur&uuml;ckgeschickt worden. Eine Woche sp&auml;ter war sie wieder in Madrid, diesmal mit gen&uuml;gend Bargeld auf sich (sonst h&auml;tte sie nicht einreisen d&uuml;rfen). Man redet ein bisschen, bis alle irgendwann einschlafen. Sp&auml;ter kommen wir wieder richtig ins Gespr&auml;ch. Ich radebreche zuerst ein wenig auf Spanisch, Englisch ist halt doch einfacher.</p><p>Die Fahrt von Ventimiglia bis Cannes zieht sich, aber einmal angekommen (mittlerweile ist 23 Uhr), f&uuml;hle ich mich wie zu Hause. Wieder einmal in Cannes! Jetzt heisst es warten, bis Christine nach Hause kommt. Die &#160;feiert irgendwo bei Freunden. Ich hole mir deshalb ein Bier und Nachos beim Mexikaner gegen&uuml;ber.</p><p>Und warte.</p><p>&#160;</p>  
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        <published>2009-05-04T21:27:21Z</published>
        <updated>2009-05-04T21:38:28Z</updated>
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                <p>Da stand ich nun also am Flughafen von Malaga. Hinter mir lag ein toller Leiterkurs auf der Alp, vor mir sieben freie Tage. Zeit f&uuml;r grosses Pl&auml;ne schmieden hatte ich nicht gehabt, und so stand eigentlich nur fest, dass ich noch am selben Tag nach Cordoba musste. Dort hatte ich eine Nacht im Hostel gebucht. Zuerst wollte ich aber noch meinen Koffer loswerden, und musste dazu in die Schule ans andere Ende der Stadt; eigentlich wusste ich ja auch nicht so genau wo. So war ich dann erleichtert, als es klappte und ich schliesslich im 300 km/h schnellen AVE nach Cordoba sass.</p><p><strong>Cordoba (Montag &ndash; Mittwoch)</strong></p><p>Das The Terrace Backpackers Hostel sollte die beste Unterkunft der ganzen Woche bleiben. Die R&auml;ume waren zwar eng, die K&uuml;che aber gut ausgestattet und die Terrasse wunderbar. Dort lernte ich auch Andr&eacute; kennen, einen aussergew&ouml;hnlichen Franko-Kanadier, der die &uuml;ber 800 km von Santiago de Compostela im Norden Spaniens nach Cordoba zu Fuss zur&uuml;ckgelegt hatte. Mit ihm und einigen anderen verbrachte ich zwei gute Abende.</p><p>Must See: </p><ul><li>Mezquita (gratis bis 10 Uhr), eine ehemalige Moschee, heute Kathedrale</li><li>Alcazar de los Reyos Cristianos, Festung mit botanischem Garten</li><li>Puente Romano, mit Aussicht auf die Stadt</li></ul><p><strong>Sevilla (Mittwoch &ndash; Freitag)</strong></p><p>Die ersten Stunden in Sevilla standen unter keinem guten Stern. Zuerst stand ich in einen frischen Haufen Hundescheisse und kurz darauf gab die Kamerabatterie ihren Geist auf, als ich gerade im teuer bezahlten Giralda-Turm war. Wie hatte ich auch nur das Ladeger&auml;t in der Schule vergessen k&ouml;nnen! Tammi Siech Reto! Da fiel meine Stimmung dann also ins Bodenlose. Doch etwas sp&auml;ter hatte ich im fnac ein Ersatzladeger&auml;t besorgt und alles kam wieder ins Lot.</p><p>Die erste Nacht verbrachte ich im Samay Hostel. Ich fand es zu steril, zu anonym. Die K&uuml;che war gross, aber ein einziges Chaos. F&uuml;r die zweite Nacht musste ich wechseln, und ich fand mich im Nuevo Suizo wieder, nahe der Calle Sierpes. Das war lustig: Ich kam zeitgleich mit zwei Holl&auml;ndern an, die in Barcelona leben. Ich hatte ein Bett im Massenlager gebucht, und so staunte ich nicht schlecht, als die Frau vom Hostel im Massenlager eine weitere T&uuml;re &ouml;ffnete. Ich dachte schon, es sei die Besenkammer. Falsch gedacht, es war mein Einzelzimmer <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/laugh.png" alt=":-D" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /> Die armen Holl&auml;nder hatten f&uuml;r den doppelten Preis etwas Schlechteres gebucht&hellip;</p><p>Die beiden Hostels waren mir &uuml;brigens von Zimmergenossen in Cordoba empfohlen worden. Die hatten mir auch erz&auml;hlt, dass in Sevilla gerade Ferias sei ( = Grund f&uuml;r &uuml;berrissene Preise und ausgebuchte Hostels). Ferias, das wollte ich mir ansehen, wenn auch leider alleine &ndash; eine Amerikanerin hatte mir wieder abgesagt. Nun, Ferias de Avril, das sind wahrscheinlich hunderte grosse Zelte, in denen gegessen, getrunken und getanzt wird, und ein riesiger Lunapark. Dazu geh&ouml;ren den ganzen Tag Pferde, Kutschen und Frauen in farbenfrohen Kleidern =) Aber alleine und als Ausl&auml;nder f&uuml;hlte ich mich dann doch fehl am Platz.</p><p>Must See: </p><ul><li>Kathedrale und la Giralda</li><li>Alcazar</li><li>Torre del Oro</li></ul><p><strong>Cadiz (Freitag &ndash; Sonntag)</strong></p><p>F&uuml;r Cadiz hatte ich via Internet kein freies Hostel gefunden (1. Mai, wie ich sp&auml;ter realisierte), aber mich trotzdem mal auf gut Gl&uuml;ck dorthin aufgemacht. &bdquo;Wird schon klappen!&ldquo; Nach f&uuml;nf vergeblichen Versuchen machte ich mir langsam Sorgen. Zuf&auml;llig entdeckte ich dann in einer Seitenstrasse etwas&hellip; Nach einiger Diskussion mit dem Mann, der kein Wort Englisch sprach, willigte ich ein, ganz egal wo ich schlafen w&uuml;rde, Hauptsache ich hatte einen Platz f&uuml;r meine sieben Sachen. F&uuml;r l&auml;ppische 20 Euro kriegte ich in dem bauf&auml;lligen Haus ein Einzelzimmer, inkl. 1 Dusche pro Tag.</p><p>Daraufhin wollte ich Ersatz f&uuml;r mein im Samay Hostel vergessenes Duschgel besorgen. Schlussendlich wurde daraus eine ausgiebige Tour entlang der K&uuml;ste, in der supersch&ouml;nen Abendsonne. Sp&auml;ter am Abend besuchte ich beim Plaza San Antonio ein Konzert. Die Musik kam mir allerdings ein wenig spanisch vor =)</p><p>Am n&auml;chsten Morgen fegte ein solcher Wind durch die Strassen, dass sogar das Wasser in den Brunnen Wellen schlug. Dummerweise hatte ich die Sonnenbrille im Zimmer gelassen, und so hatte ich bald die Augen voller Sand. Ein Erfolgserlebnis hatte ich im Torre Tavira, als eine Frau auf Spanisch das Prinzip einer Camara Obscura erkl&auml;rte und ich gut folgen konnte. Ich hatte noch gefragt, ob sie auch Englisch spreche, aber das war gar nicht mehr n&ouml;tig. Ich verstehe Spanisch, auch wenn ich selbst kaum 2 W&ouml;rter aneinanderreihen kann <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p><p>Must See:</p><ul><li>Torre Tavira</li><li>Castillo de Santa Catalina</li><li>Str&auml;nde: Playa Caleta, Playa de la Victoria</li></ul><p>Die erste Woche neigt sich dem Ende zu. Es war eine intensive Woche mit tausend neuen Eindr&uuml;cken. Ich bin gl&uuml;cklich &amp; zufrieden, dass alles so ziemlich reibungslos geklappt hat. Einerseits bedaure ich, dass es jetzt vorbei ist, andererseits bin ich froh, dass ich nicht mehr alles selbst organisieren muss. &ndash; Es war anstrengend.</p><p>&#160;</p>  
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            <name>Reto Schaller</name>
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        <published>2009-04-17T07:14:38Z</published>
        <updated>2009-04-17T07:29:49Z</updated>
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        <title type="html">Malaga, Spanien</title>
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                <p>Am Montag 27. April fliege ich wieder mal in die Ferien. Ich fliege nach Malaga in Spanien und verbringe die erste Woche mit Reisen, die &uuml;brigen 4 Wochen besuche ich die Sprachschule Malaca Instituto.</p><p>Eigentlich war ja geplant, dass ich in der ersten Woche einige Tage bei einer Kollegin verbringe, und wir dann zusammen Barcelona/Saragossa anschauen, aber das hat sich jetzt kurzfristig ge&auml;ndert und und ich schau 1-2 Tage vor dem Abflug nochmal, was ich genau mache.</p><p>Am Sonntagabend beginnt die Schule mit einem Willkommensbarbecue. <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /> Die Schule ist gross und bietet Bar &amp; Restaurant, Terassen, Pool etc.&#160;Zu Fuss dauerts 10min ans Meer. An den Wochenenden plane ich Ausfl&uuml;ge nach Sevilla, Granada, Cordoba etc.</p><p>Anders als bei den letzten Sprachaufenthalten lebe ich nicht bei einer Gastfamilie, sondern direkt in der Schule. Das hat verschiedene Gr&uuml;nde: </p><ol><li>Kann ich fast kein Spanisch.</li><li>Habe ich Angst vor einer schlechten Familie und einem weiten Schulweg.</li><li>M&ouml;chte ich dieses Jahr die Campus-Atmosph&auml;re erleben <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></li></ol><p>Dass man eine fremde Sprache besser bei einer Gastfamilie lernt, ist mir klar. Aber die Sprache ist jetzt mal nur Mittel zum Zweck <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /> Vorbereitet habe ich mich mit einem Spanischkurs am KV Baden, viel gebracht hats allerdings nicht =) </p><p>Zur&uuml;ck bin ich dann an Pfingsten.</p><p>Heute gehts jetzt allerdings erstmal in den Schar- und Lagerleiterkurs in der Feldm&ouml;serh&uuml;tte im Berner Oberland, irgendwo im Schneeeee =) </p><p><a href="http://www.retoschaller.ch/blog/exit.php?url_id=182&amp;entry_id=92" title="http://www.malacainstituto.com/languages/spanisch-lernen/spanischkurse-schule.htm"  onmouseover="window.status='http://www.malacainstituto.com/languages/spanisch-lernen/spanischkurse-schule.htm';return true;" onmouseout="window.status='';return true;" target="_blank">Website vom Malaga Instituto</a></p>  
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            <name>Reto Schaller</name>
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        <published>2009-03-02T11:21:00Z</published>
        <updated>2009-03-02T11:23:03Z</updated>
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        <title type="html">Aktivitäten im Jugendraum Birmenstorf</title>
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                <p>Facts:</p><ul><li>Zielgruppe: Oberstufensch&uuml;ler</li><li>Besucher: jeweils 20-25 Jugendliche</li><li>Kiosk wird von Betreuern gef&uuml;hrt</li><li>Rauch- und Alkoholverbot</li></ul><p>Seit dem Kauf eines Beamers vor etwa 3 Jahren wird im Jugendraum jeden Freitag ein Film gezeigt, zus&auml;tzlich stehen ein Billardtisch sowie ein T&ouml;ggelikasten zur Verf&uuml;gung. Die Jugendlichen sind offenbar zufrieden mit dem bisherigen Angebot, trotzdem wollten wir etwas &auml;ndern. <strong>Mit dem Ziel, die Jugendlichen vom blossen Konsumieren zum Mitmachen zu bewegen.</strong> Dazu haben wir nun bis zum Sommer alle 3-4 Wochen verschiedene Aktivit&auml;ten eingeplant. An diesen Tagen wird kein Film gezeigt.</p><p><a href="uploads/2009/juru_spielturnier.jpg"><!-- s9ymdb:52 --><img style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px" class="serendipity_image_left" src="uploads/2009/juru_spielturnier.serendipityThumb.jpg" border="0" width="110" height="83" alt=""  /></a>Am letzten Freitag war Premiere mit einem <strong>Spielturnier</strong> (Billard, T&ouml;ggele, Dart). Wir hatten nicht weniger Besucher als &uuml;blich und das z&auml;hle ich schon mal als Erfolg. Und es hat sich auch niemand &uuml;ber den fehlenden Film beschwert... <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /> Gemessen am L&auml;rm und Geschrei und dem Gedr&auml;nge rund um das Plakat mit den Ergebnissen hatten alle Spass.</p><p>Nat&uuml;rlich hat die Voranmeldung nicht geklappt (da wird lieber spontan entschieden, verst&auml;ndlich) und ich musste den Spielplan mal so hophop improvisieren. Hat aber gut geklappt und darauf bin ich stolz. <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/tongue.png" alt=":-P" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p><p>Ich freue mich auf die n&auml;chsten Aktivit&auml;ten (Game-Abend, Henna-Tattoo, Sprayen) und hoffe, dass sie auch solchen Anklang finden.</p><p>&#160;</p>  
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        <published>2009-01-27T12:00:00Z</published>
        <updated>2009-01-27T11:20:18Z</updated>
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        <title type="html">Quo vadis, Reto?</title>
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                <p><em>Vor einem Jahr habe ich den letzten Beitrag in der Serie &uuml;ber Studium, Sprachen und Beruf geschrieben. Jetzt ist es Zeit f&uuml;r den n&auml;chsten Ausblick.</em></p><p>Ich habe mich nun definitiv f&uuml;r ein <strong>Wirtschaftsinformatikstudium</strong> an der FHNW entschieden. Ich werde mich dort in den n&auml;chsten Monaten anmelden. Reine Informatik zu studieren kam nicht in Frage - zu technisch, zu mathematisch, zu eingleisig. Wirtschaftsinformatik scheint mir die richtige Wahl, um etwas bekanntes mit etwas neuem zu verbinden - sprich, meine Informatikkenntnisse zu vertiefen, aber gleichwohl um Managementkompetenzen sowie Wirtschaftsverst&auml;ndnis zu erweitern.</p><p>Ich werde das Studium <strong>berufsbegleitend</strong> absolvieren, so dauert es 4 Jahre. Das gibt mir die M&ouml;glichkeit, weiterhin in der Arbeitswelt Erfahrungen zu sammeln und ausserdem ist es auch eine finanzielle Frage. <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p><p>Einziger Wermutstropfen, die Schule ist in <strong>Olten</strong> und nicht in Windisch. Na gut, noch ein Wermutstropfen, Samstag ist ein Schultag. Das wird sich ganz sicher mit meinem Engagement bei Jungwacht/Blauring beissen, deshalb werde ich da zur&uuml;ckstecken m&uuml;ssen.</p><p>F&uuml;r die n&auml;chsten Jahre bleibe ich dann also Informatiker im Bereich <strong>Lotus Notes Development</strong>.</p><p>Was die Sprachen angeht: Ich konnte mit dem Arbeitgeber zus&auml;tzliche Ferien vereinbaren und habe so Zeit f&uuml;r weitere <strong>Sprachaufenthalte</strong>. Voraussichtlich gehe ich im Mai f&uuml;r 5 Wochen nach <strong>Spanien</strong>, und im August wohl noch einmal f&uuml;r weitere &quot;nur&quot; 3 Wochen ins Ausland (5 hatte ich erhofft <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" />). Da muss ich noch schauen, ob ich wirklich in die USA gehe oder halt doch nach England, Schottland. Das CAE-Diplom verschiebe ich auf Dezember oder 2010/2011.</p><p>Auf jeden Fall bin ich gut auf Kurs und wieder mal zufrieden, besonders dank den Ferien. Mein Ausbildungszug schl&auml;gt eine nette Strecke ein. Ziel noch ungewiss, aber vielversprechend. hehe <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/tongue.png" alt=":-P" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p>  
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            <name>Reto Schaller</name>
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        <published>2009-01-23T11:00:00Z</published>
        <updated>2009-01-23T10:53:23Z</updated>
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        <title type="html">Jugendarbeit in Birmenstorf</title>
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                <p>Seit Herbst 2007 gibt es von Seiten Gemeinde eine <strong>Arbeitsgruppe Jugend</strong>. Ich bin dort als Scharleiter von Jungwacht/Blauring Birmenstorf und als Betreuer im Jugendraum Birmenstorf vertreten.</p><p>Zu Beginn ging es um die Bed&uuml;rfnisse der Jugendlichen allgemein (bspw. &quot;Wo k&ouml;nnen sie sich aufhalten?&quot;), anschliessend hat man sich auf den Jugendraum konzentriert. Da hat sich gezeigt, dass der Jugendraum auf die Dauer nicht als Verein weiterbestehen kann, nur schon aus finanziellen Gr&uuml;nden. Ausserdem m&ouml;chten wir Betreuer ein abwechslungsreiches Programm anbieten und w&uuml;nschen uns daf&uuml;r professionelle Unterst&uuml;tzung/Begleitung.</p><p>Bis zum Herbst 2008 wurden einige regionale Initiativen abgewartet und besucht, und seither gibt es in der Arbeitsgruppe auch eine Vertretung der Schulpflege und der Abteilung <strong>Kinder Jugend Familie der Stadt Baden</strong>. Das gab der Arbeitsgruppe den entscheidenen Impuls. Es wurde besprochen, wie eine zuk&uuml;nftige Jugendarbeit in Birmenstorf aussehen k&ouml;nnte, woran es den Jugendlichen in Birmenstorf fehlt, was am Jugendraum verbessert werden kann und vieles mehr. Die Gr&uuml;ndung einer Art Jugendkommission ist ebenfalls geplant, damit die Jugendlichen auch in Zukunft eine Stimme haben (oder zumindest offziell vertreten werden).</p><p><strong>N&auml;chste Schritte</strong></p><p>Die erw&auml;hnte Abteilung der Stadt Baden wird nun bis im M&auml;rz einen Konzeptvorschlag erarbeiten, dieser ist dann zu pr&uuml;fen - entsprechende Geldbetr&auml;ge werden im Idealfall an der Gemeindeversammlung vom Juni gesprochen. Im Konzeptvorschlag wird auch die Schaffung einer Jugendarbeiterstelle enthalten sein, Birmenstorf ist in der Region eine der wenigen Gemeinden ohne.</p><p>Dar&uuml;berhinaus hat man sich schon jetzt den Jugendraum genauer angeschaut und wir Betreuer m&ouml;chten in den n&auml;chsten Wochen schrittweise mit Aktivit&auml;ten beginnen. Das gem&uuml;tliche Filmschauen wird es aber weiterhin geben. Welche weieren Ver&auml;nderungen vorgesehen sind, werde ich ein anderes Mal beschreiben.</p><p><strong>Meine Meinung - und deine Meinung?</strong></p><p>Ganz klar, die Mitarbeit in dieser Arbeitsgruppe ist eine super Erfahrung. Ich kann meine Ideen einbringen, weiss was vor sich geht und lerne die Abl&auml;ufe in der Gemeinde besser kennen.</p><p>Zwischendurch war ich skeptisch, weil ich in der Arbeitsgruppe nicht den erhofften schnellen Fortschritt sah; jetzt bin ich allerdings guter Dinge, dass bis im Fr&uuml;hling ein konkretes Ergebnis vorliegt. Manchmal gehts halt etwas l&auml;nger. <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /> </p><p>Willst du etwas loswerden zur Jugendarbeit oder zum Jugendraum?<br />Ich w&uuml;rd mich &uuml;ber Kommentare freuen! <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/wink.png" alt=";-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /> </p>  
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            <name>Reto Schaller</name>
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        <published>2009-01-08T15:40:00Z</published>
        <updated>2009-01-10T22:22:14Z</updated>
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                <p>Auch 2008 war wieder ein ereignisreiches Jahr, vollgepackt mit vielen Events und tollen Erlebnissen.</p><p>Angefangen hat das Jahr mit der <strong>Jobsuche</strong>. Durch Zufall bin ich auf das Stelleninserat gestossen, kurz darauf war meine Bewerbung unterwegs und noch schneller hatte ich die Zusage. Die ersten zwei Monate verliefen dann recht harzig, zu wenig Arbeit, zu wenig Kompetenzen, irgendwie schwierig. Das hat sich nach einem Gespr&auml;ch mit dem Vorgesetzten gebessert.</p><p>Im Februar feierte ich meinen <strong>20. Geburtstag</strong>. Nur ein Jahr &auml;lter, aber halt doch irgendwie ein neuer Abschnitt. Das will ich noch nicht so ganz akzeptieren.</p><p>Ebenfalls im Februar war ich 2 Wochen in der <strong>Zivilschutz-Ausbildung</strong>. Grunds&auml;tzlich eine gute Sache, frage ich mich aber doch, ob wir je zum Einsatz kommen, nebst all den Blaulichtorganisationen und Milit&auml;r. Die ZS-Pioniere ja, die Stabsassistenten hingegen..?</p><p>&Uuml;ber Ostern nahm ich am <strong>Euroforum in Malta</strong> teil. Alles in allem eine geniale Sache, wenn auch mit einem f&uuml;r meinen Geschmack etwas zu religi&ouml;sen Touch (bedingt durch Malta). Die gemeinsamen Spiele und Diskussionen und den Kulturaustausch w&uuml;rde ich aber gerne noch einmal erleben.</p><p>Eine Woche sp&auml;ter war ich bereits in <strong>Frankreich</strong>: Nizza, Cannes, Monaco, Sanremo, Avignon... Noch eine tolle Erfahrung mehr. Auch mit der Gastmutter hatte ich total Gl&uuml;ck, wir haben heute noch Kontakt.</p><p>Ab Juni wurde wieder gearbeitet, und doch hatte ich Zeit um ans <strong>Greenfield und Southside</strong> zu gehen. The Offspring endlich mal live! Das Southside war so absolut genial! =)</p><p>Das <strong>Sommerlager</strong> im Juli war sicherlich eines der aufw&auml;ndigsten und eines der besten f&uuml;r die Kinder. Es hat uns Leiter aber an die Grenzen gebracht. Anschliessend ans Lager verbrachte ich viele Abende bei Grill- und Poolparties. Das war eine gute Zeit <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p><p>Im September ging ich aus einer Laune heraus <strong>eine Woche nach Berlin</strong>. Einfach mal machen und nicht immer einen besseren Zeitpunkt abwarten. Das Wombats City Hostel hat sich als Treffpunkt f&uuml;r Globetrotter entpuppt und war ein echter Gl&uuml;ckstreffer. Berlin insgesamt ist total interessant, bewegend, pulsierend und jede Ecke irgendwie geschichtstr&auml;chtig.</p><p>Im November verbrachte ich ein <strong>Wochenende in Arosa</strong> im 5* Tschuggen Grand Hotel - zwar genial, weil g&uuml;nstig, aber irgendwie doch entt&auml;uschend. Das Ambiente war wenig speziell, das g&uuml;nstige Angebot beim 2. Blick lausig. Trotzdem konnte ich geniessen und abschalten.</p><p>Ansonsten gab es nat&uuml;rlich das ganze Jahr &uuml;ber <strong>Anl&auml;sse von Jungwacht/Blauring</strong> und ich hatte immer wieder im Jugendraum Aufsicht. &Uuml;brigens geht jetzt auch auf Gemeindeebene etwas betreffend der <strong>Jugendarbeit</strong> in Birmenstorf, dazu ein andermal mehr.</p><p>Die <strong>Weihnachtsferien</strong> mit 2 Wochen zu Hause bleiben waren definitiv zu eint&ouml;nig, muss ich mir f&uuml;r n&auml;chstes Mal merken... Ausserdem hatte ich zuviel Zeit um nachzudenken, auch ganz schlecht. Es ist mir klar geworden, dass ich einige Dinge &auml;ndern muss, um mich auch in Zukunft wohl zu f&uuml;hlen.</p><p>Auf jeden Fall bin ich gut ins neue Jahr gestartet. Als n&auml;chstes werde ich eine Liste mit Pl&auml;nen und Zielen f&uuml;r 2009 zusammenstellen. Da schwirrt so einiges im Kopf herum und muss mal festgehalten werden.&#160;</p>  
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            <name>Reto Schaller</name>
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        <published>2008-11-27T12:38:56Z</published>
        <updated>2008-11-27T12:38:56Z</updated>
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        <title type="html">Im Restaurant...</title>
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                <p>Wieder mal eine Episode &quot;Meine lieben Mitmenschen&quot;.</p><p>Wir sind zu dritt im gut besetzten Migros-Restaurant. Es hat gerade noch drei freie Pl&auml;tze am Fenstersims; wir legen unsere Jacken auf die St&uuml;hle und holen dann was zu essen. Beim zur&uuml;ckgehen sehen wir schon von weitem, dass einer unserer St&uuml;hle besetzt wurde.</p><p>Ich spreche die junge Frau an.</p><p>Ich: 'tschuldigung, h&auml;nd Sie n&ouml;d gseh, dass da bsetzt isch?<br />Sie: .. isch mer im Fall scheissegal ... muess am 1 wieder ga schaffe.<br />Ich: .. heb doch Pfr&auml;ssi...</p><p>Ein wenig unfreundlich war ich, keine Frage, aber ich war ob der frechen Antwort doch etwas verdutzt. Zum Gl&uuml;ck hatten wir beim Zur&uuml;ckgehen bereits einen freien 4er-Tisch gefunden, und ich liess die Dame sein.</p><p>Aber ich h&auml;tte ihr gerne ins Essen gespuckt.</p><p> <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/laugh.png" alt=":-D" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /> hihi</p>  
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            <name>Reto Schaller</name>
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        <published>2008-11-24T15:42:57Z</published>
        <updated>2008-11-26T14:59:19Z</updated>
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        <title type="html">Tschuggen Grand Hotel</title>
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                <p>The Leading Hotels of the World ist eine Vereinigung von weltweit f&uuml;hrenden Luxushotels, die vor kurzem ihr 80j&auml;hriges Bestehen feierten. Anl&auml;sslich des Jubil&auml;ums konnte man w&auml;hrend 80 Minuten f&uuml;r gerade mal 19.28 USD pro Nacht buchen. Den Tipp kriegte ich von einem Arbeitskollegen, der es wiederum von einem Freund aus New York wusste... Weltweit waren 6000 N&auml;chte zu vergeben, in der Schweiz beteiligten sich etwa 7-8 Hotels.</p><p>Obwohl der Ansturm riesig war und die N&auml;chte nach wenigen Minuten gebucht waren, hatte ich Gl&uuml;ck. 2 N&auml;chte im Tschuggen Grand Hotel in Arosa! Zwar nicht v&ouml;llig gratis, aber hey, ich f&uuml;hlte mich trotzdem als Gewinner! <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p><p>Die Anreise am Freitag gestaltete sich etwas m&uuml;hsam. Aufgrund des Neuschnees kam es zu Streckenunterbr&uuml;chen und ich erreichte Arosa zwei Stunden versp&auml;tet. Um Mitternacht d&uuml;rfen in Arosa nur noch Taxis fahren - ich traf eine freundliche Einwohnerin, die in dieselbe Richtung musste, und wir teilten ein Taxi.</p><p><img style="float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px" src="../fotos/albums/2008tschuggen/thumb_IMG_6683.JPG" border="0" width="82" height="110" alt=""  />Im Hotel wurde ich als letzter Gast schon erwartet, das Gep&auml;ck wurde aufs Zimmer gebracht und mir wurde das wichtigste im Zimmer erkl&auml;rt. Das Zimmer war mit Musik-/DVD-/TV-Anlage, einem &quot;queen size bed&quot;, Minibar (Getr&auml;nke exklusive..) und was weiss ich noch alles ausgestattet, das Badezimmer war gross und komfortabel eingerichtet und der Balkon in S&uuml;drichtung gefiel mir ebenfalls. Besonders angetan war ich auch von den  Lautsprechern im Badezimmer. <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /> Daneben erwarteten mich Fr&uuml;chte, kleine S&uuml;ssigkeiten und eine Auswahl von Shampoos, Seifen und so weiter! Im Schrank lagen auch bereits Badem&auml;ntel f&uuml;r den Wellnessbereich bereit. DVDs und Netzwerkkabel konnten beim Concierge ausgeliehen werden.</p><p>Im Voraus war ich etwas beunruhigt - wie sollte ich mich im 5-Sterne-Hotel verhalten? W&uuml;rde ich mich fehl am Platz f&uuml;hlen? Ich hatte ein edles, vornehmes Hotel mit stinkreichen G&auml;sten erwartet - doch es gab keinen offiziellen Dresscode (Ausnahme: abends im Grand Restaurant), ich sah sogar M&auml;nner in blue jeans. Mit der richtigen (scheissegal-was-die-denken) Einstellung f&uuml;hlte ich mich dann auch gleich wohler. <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/tongue.png" alt=":-P" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p><p>Ich weiss, ich weiss, einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul ... aber dass das Fr&uuml;hst&uuml;ck nicht inbegriffen war - wie sonst bei allen Arrangements &uuml;blich - fand ich ein wenig kleinlich. Ich hab dann in Arosa in einer B&auml;ckerei ausgiebig gefr&uuml;hst&uuml;ckt. Und zweitens ... wieso galt die Aktion nur f&uuml;r eine Person? Ansonsten fand ich die Aktion toll und eine super Erfahrung!</p><div class="serendipity_imageNoComment_left" style="width: 110px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a href="../fotos/displayimage.php?pos=-219"><img style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px" src="../fotos/albums/2008tschuggen/thumb_IMG_6782.JPG" border="0" width="110" height="82" alt=""  /></a></div></div><p>Samstagnachmittag habe ich Arosa angeschaut (Schnee und Wind pfiffen mir um die Ohren), bevor ich zur&uuml;ck im Hotel die Spa besuchte (Wellnessbereich). Es handelt sich dabei um einen grossen Neubau von Mario Botta, wo sich Coiffeur, Fitnesscenter, Kneippb&auml;der (in- &amp; outdoor), Saunas und nebst anderem auch die Spa Lounge (Snacks und Drinks) finden. Ich habe die Bergsauna besucht, wo beim 2. Mal ein Fitnesstrainer einen Aufguss gemacht hat - er verteilte Eis zum Abk&uuml;hlen und Zitronenschnitze. Anschliessend ging ich zum Abk&uuml;hlen barfuss raus in den Schnee, wo ich allerdings nach Sekunden schon fast erfroren w&auml;re... Dann duschen, kaltes Bad, entspannen auf Sofas.</p><p>Dann war es auch schon Zeit f&uuml;rs Abendessen. Ich bin wieder nach Arosa, wo ich im 'Chills' (Bar &amp; Restaurant, hat auch Shishas) thail&auml;ndisch gegessen habe und mit Saison-Angestellten ein wenig schwatzte. Viel war da aber auch nicht los, Vorsaison halt - ich machte mir einen gem&uuml;tlichen Abend im Hotelzimmer.</p><p><img style="float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px" src="../fotos/albums/2008tschuggen/thumb_spa.jpg" border="0" width="110" height="73" alt=""  />Noch verschlafen blinzelnd bemerkte ich am Sonntagmorgen einige helle Strahlen... Vorhang auf! Es erwartete mich traumhaftes Wetter, blauer Himmel, eine super Aussicht. Endlich Gelegenheit f&uuml;r tolle Fotos. Zeit, den kleinen Chinesen in mir rauszulassen. <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/tongue.png" alt=":-P" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p><div class="serendipity_imageNoComment_left" style="width: 110px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a href="../fotos/displayimage.php?pos=-218"><img style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px" src="../fotos/albums/2008tschuggen/thumb_panorama2.jpg" border="0" width="110" height="29" alt=""  /></a></div></div><p>Mittags wurde ich wieder an den Bahnhof gebracht - leider nicht im eigenen Porsche, wie ein anderer verm&ouml;gender Hotelgast, sondern im Kastenwagen vom Hotel. Zwischen Arosa und Chur genoss ich die wundersch&ouml;ne Schneelandschaft, bevor ich dann endg&uuml;ltig Abschied nehmen musste von dieser anderen Welt.&#160;</p><p><img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p><p>Pics: <a href="../fotos/thumbnails.php?album=10" target="_blank">http://www.retoschaller.ch/fotos/</a></p>  
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            <name>Reto Schaller</name>
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        <published>2008-09-20T17:30:00Z</published>
        <updated>2008-09-23T12:35:17Z</updated>
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        <title type="html">Eine Zugfahrt, die ist lustig</title>
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                <p>... oder: <em>Wie man sich nicht verhalten sollte.</em></p><p>Folgende Situation: Ich steige mit meiner Familie nach einem Wanderwochenende in Neuch&acirc;tel in den Zug. Der Zug ist <strong>gut gef&uuml;llt</strong>. Kurz nach Abfahrt h&ouml;re ich direkt vom Abteil hinter mir ziemlich laute Musik. Ich stehe also bald wieder auf und schaue mich um. Eine junge Frau, vielleicht etwas j&uuml;nger als ich, sitzt da und h&ouml;rt Musik von einem Handy (--&gt; <strong>ohne Kopfh&ouml;rer</strong>). Bei ihr sitzen einige Damen im mittleren Alter.</p><p>Ich bitte sie also, <strong>die Musik leiser zu stellen</strong>, was sie mit einem unwilligen &quot;Jaja&quot; quittiert. Nichts passiert. Nach mir wird sie von diversen weiteren Fahrg&auml;sten auf die Musik und ihr unangemessenes Verhalten angesprochen. Das k&uuml;mmert sie aber nicht, sie h&ouml;rt munter weiter &quot;Sido - Ficken&quot; und dergleichen (zwischendurch auch mal was Nettes <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" />). Ich finde mich damit ab - dass sie von anderen darauf angesprochen wird, muss ihr unangenehm genug sein.</p><p>Nun denn, das Ende vom Lied: Als sie in Biel aufsteht, um auszusteigen, brandet spontan <strong>Applaus</strong> auf. In den Gesichtern der Leute finde ich gar manches freudiges Grinsen.</p><p>Dem hatte sie draussen auf dem Perron nicht mehr als den <strong>gestreckten Mittelfinger</strong> entgegenzusetzen.</p><p>Das arme Ding..</p><p>Ganz ehrlich tat sie mir leid. Was f&uuml;r eine Dem&uuml;tigung!<br />Und doch: Selber Schuld!</p><p>... noch im selben Zug lese ich in der NZZ einen Artikel &uuml;ber mangelnden Anstand und fehlenden Respekt gegen&uuml;ber dem Zugspersonal...&#160;</p>  
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        <published>2008-09-18T09:00:00Z</published>
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        <title type="html">Auf nach Berlin..</title>
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                <p>Ich hab noch einige Tage Ferien &uuml;brig dieses Jahr, leider keine ganze Woche mehr. Nun hatte ich die Wahl zwischen zu Hause faulenzen (definitiv auch keine schlechte Sache <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" />) oder einem verl&auml;ngerten Weekend in irgendeiner Stadt.</p><p>Die Wahl fiel schnell auf Deutschland, weil ich noch nie da war. Die Wahl fiel noch schneller auf Berlin, als ich las, was es da zu sehen gibt. Die Stadt ist so derbe geschichtstr&auml;chtig, ausserdem <strong>Hauptstadt</strong>, mit unz&auml;hligen beeindruckenden Bauten und einem offensichtlich riesigen kulturellen Angebot. Berlin allein hat halb so viele Einwohner wie die Schweiz. Wow.</p><p>Ich fliege am n&auml;chsten Donnerstag und habe die erste Nacht in der <strong>Jugendherberge</strong> gebucht. Ich hoffe da nette Leute zu treffen, wie schon in Nizza, weil ich allein gehe. Alle weiteren &Uuml;bernachtungen werde ich wohl vor Ort organisieren, und ich hoff mal, ich finde ein freies Bett, auch wenn gerade der <strong>Berlin Marathon</strong> stattfindet. <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png" alt=":-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /> Zur&uuml;ckfliegen werde ich am Dienstagabend.</p><p>Bis zur Abreise werde ich mir nun ein dickes Sightseeing-Programm zusammenstellen, Zeit m&uuml;sste bei 5 Tagen ja ausreichend vorhanden sein. Zeit f&uuml;r eine ausgedehnte <strong>Shoppingtour</strong> werd ich mir auch nehmen, und ich freu mich schon auf die erste Currywurst! <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/laugh.png" alt=":-D" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p><p><strong>Ach, zum Flug!</strong><br />Ich wollte doch bloss einen Flug buchen... Kann ja nicht so schwer sein. Aber nein, die <strong>ebookers</strong>-Website hat nat&uuml;rlich eine St&ouml;rung, wenn ich das machen will... Ohne dass man das als Benutzer mitkriegt. Also versuche ich am Dienstag 10x den Flug zu buchen, am Mittwochmorgen nochmal, dann werden mal die Hotlines angerufen - 1. ebookers (was geeeht?), 2. <strong>Swisscard</strong> (wurde meine Kreditkarte belastet?) - dann wird erstmal alles, was so halbwegs gebucht war, storniert, ich soll es nochmal versuchen. Dann ruft mich Swisscard an und fragt, ob da wohl ein Betr&uuml;ger am Werk sei, ich h&auml;tte einige merkw&uuml;rdige Belastungen auf der Kreditkarte? &Uuml;ber Mittag rufe ich nochmal bei ebookers an, da h&ouml;re ich zum ersten Mal von der St&ouml;rung im System. Ich versuche es am sp&auml;teren Nachmittag nochmal, da klappts, bis auf dass ich kein Best&auml;tigungsemail erhalte. Das wird mir dann manuell zugestellt, als ich nochmals bei ebookers anrufe. Puh!</p><p>Denkt ihr eigentlich auch dauernd nur an eure Ferien?<br />Ich tr&auml;um schon wieder von einem <strong>Roadtrip im Westen der USA</strong>. Heieiei.<br />Und dass ich n&auml;chstes Jahr mal bei meiner Gastmutter in <strong>Cannes</strong> vorbeischauen werde, ist auch schon klar.</p><p>Wohin ziehts euch?</p><p>Irgend welche Tipps f&uuml;r Berlin?&#160;</p>  
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            <name>Reto Schaller</name>
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        <published>2008-09-11T16:30:00Z</published>
        <updated>2008-09-11T09:03:42Z</updated>
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                <p>Ein Bericht auf Spiegel Online hat mich zum Nachdenken gebracht. Laut dem Bericht habe die IT-Branche einen &quot;desastr&ouml;sen Ruf&quot;, und kein Berufseinsteiger wolle in dem Bereich arbeiten.</p><p><a href="http://www.retoschaller.ch/blog/exit.php?url_id=175&amp;entry_id=83" title="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,577293,00.html"  onmouseover="window.status='http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,577293,00.html';return true;" onmouseout="window.status='';return true;" target="_blank">Google-Generation findet IT-Berufe unsexy</a></p><p>Es will nicht jeder in der IT-Branche arbeiten. Na und?<br />MySpace-Kiddies w&auml;ren daf&uuml;r sowieso die falschen.<br />Zocker zum gr&ouml;ssten Teil ebenfalls.</p><p>Bloss weil eine Generation inmitten dieser Technik aufw&auml;chst, heisst das doch nichts.</p><p>Aber eins ist wahr ... in den K&ouml;pfen schwirren leider immer noch jede Menge Vorurteile herum: abgedunkelte R&auml;ume, keine sozialen Kontakte (abgesehen vom Pizzalieferanten <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/tongue.png" alt=":-P" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" />), Hacker, st&auml;ndige Arbeit am Bildschirm, etc...</p><p>Wer denkt beim Wort &quot;Informatiker&quot; schon an Familienv&auml;ter? An Fussballfans? ... an einen Jubla-Leiter? <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/laugh.png" alt=":-D" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p><p>Wenn ich sage, ich sei Informatiker:</p><ul><li>darf ich mir den aufgestauten Frust &uuml;ber x-beliebige Ger&auml;te anh&ouml;ren</li><li>werde ich um Hilfe bei &quot;kleinen&quot; Problemen gebeten</li><li>werde ich manchmal aber auch bewundert <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/wink.png" alt=";-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></li></ul><p>Schlussendlich bleibt bei mir das Gef&uuml;hl, dass eigentlich keiner eine echte Ahnung hat, was Informatiker machen. Aber *den* Informatiker gibts ja auch nicht. <img src="http://www.retoschaller.ch/blog/templates/default/img/emoticons/laugh.png" alt=":-D" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /></p>  
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